Aktionen 2017

Kundgebung am Samstag, den 16 September – Wir machen den Ring Frei.

Für eine bessere Lebensqualität im Stadtzentrum komme zu unserer Kundegebung „wir machen den #RingFrei“. Unsere Forderungen an der Stadt Köln findest du im Zehn Punkte Papier. Das Papier ist ein Appell an der Politik für eine zukunftssichere Lebens- und Wohnatmosphäre in unserer Stadt.

Die teilnehmenden Initiativen sind:

In der Zeit von 12 bis 16 Uhr zwischen Zülpicher Straße und Im Klapperhof sind zahlreiche Animationen für Kleine und Große vorgesehen. Auf dieser Weise wird auf dieser Flaniermeile an die Charme des 19. JH. erinnert. Selbstverständlich an allen heutigen Verkehrssituationen und -teilnehmern angepasst.

Unser Programm vor dem Fahrradgeschäft Lindlau

  • Straßenkabarett mit Tanja Haller (http://www.tanja-haller.de/)
  • Lustige und politisch engagierte Chansons zum Thema „Dicke Luft“ und „Abgasskandal“.
  • Informationstisch mit zahlreichen Aufklärungen zum optimalen Mobilitätskonzept in Köln.

Im Namen aller Initiativen freuen wir uns über deinen Besuche.


Die Parallelen AFD & NSDAP. Wollen wir das?

Zeitraum: bis 24. September 2017
Flugblatt lokal in Köln verteilt

Mehr denn je herrschen weltweit Ressentiments, die überhaupt nichts mehr mit reinem Nationalismus bzw. Patriotismus zu tun haben, sondern sind eindeutig von Rassismus und Hass geprägt. Wie konnte es so weit kommen, dass Menschen mit einer anderen Hautfarbe, aus einer anderen Kultur und mit einer anderen Lebensgeschichte wieder als Sündenböcke aller globalen Krankheiten gemacht werden? Warum ist Protektionismus erneut Salonfähig? Was hätte man tun müssen, um das Gespenst zu lassen, dar wo er vor siebzig Jahren begraben wurde?

Wie fast immer suchen sich stärkere Völker einen Sündenbock bei den Schwächeren aus. Das trifft fast auf allen Völkern zu, weil kaum ein Volk vom Neid befreit ist. Wer nehmen will, soll auch Etwas geben. Aber, wenn man kaum noch Etwas zu geben hat, muss man sich für das Nehmen nicht schämen. Glauben, dass aus anderen Kulturen stammenden Völkern uns hierzulande alles nehmen wollen, ist eine Binsenweisheit. In westlichen Gesellschaften neigt sich die Geschichte zu wiederholen. Einerseits die gewollte Ignoranz der Politik hat für ein tiefes Isolationismus weltweit gesorgt und andererseits die Bürger/innen haben sich von ihrer Bürgerbeteiligungspflicht fast vollständig verabschiedet. Im Laufe der letzten 30 Jahren wurden die Themen über Politik so der Maße komplex aufgebaut, um die Bürger/innen zu tauschen. Was ist heute noch an die globale Politik sozial? Vor der Wahl schöne und hoffnungsvolle Versprechungen und nach der Wahl einen desillusionierten Hohlraum. Und genau in diesem Raum befinden sich die Fadenzieher des Protektionismus, des Individualismus, des Narzissmus und des Faschismus.

Das Gespenst ist noch zu stoppen, indem wir uns für eine partizipative Demokratie einsetzen, wo alle, egal ob besser oder weniger gut gestellt, einen vernünftigen Platz in unserer Gesellschaft bekommen. Wir müssen uns mehr selbst fördern, um auf dem Fremde zu zugehen. Wiederum soll das auch von dem Fremde gefordert werden. Nur dann können wir von einer Demokratie reden. Die Grenze zwischen uns und das Fremde ist abzubauen, wenn wir uns gegen Ideologien stark machen, die unsere inneren Werte bedrohen.

Welche Mittel stehen uns zur Verfügung, um uns gegen die extrem rechten Ideologien stark zu machen? Alle Bürger/innen die zur Wahl gehen wollen, sollten sich mit dem Programm der Parteien auseinandersetzen und dieses hinterfragen. Ist das Programm mit der Menschenwürde zu vereinbaren oder nicht? Falls dieses mit einer Förderung des Zusammenlebens nicht übereinstimmt, dann diese Partei voll und ganz ignorieren und die Bürger/innen, die noch an dieser Partei glauben, über die Unstimmigkeiten aufklären.

Die Parteiprogramme (PDF) zu AfD und NSDAP bitte herunterladen und dich mit diesen Programmen in Ruhe auseinandersetzen.

In einem nächsten Blogbeitrag „Die Parteiprogramme unter die Lupe“ wird eine detaillierte Studie über die sechs wichtigen Parteien aufgestellt, die am Sonntag, 14. Mai und Sonntag, 24. September zur Wahl stehen.


 

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