Aktionen 2017

Aufbruch!

Öffentliche Diskussionsrunde am Mittwoch 7. Juni um 19 Uhr 30 im Café Goldmund, Glasstraße 2, Köln-Ehrenfeld

Wegen Krankheit fällt die Veranstaltung leider aus!

Warum brauchen wir ein kooperatives Verantwortungsselbstbewusstseins?

In Kooperation mit Campact lade ich zehn Menschen aus Köln-Ehrenfeld ein, die sich zu diesem Thema äußern wollen. Im Mittelpunkt steht ein Forderungsprogramm an die Politik für eine stärkere partizipative Gesellschaft, das ich sehr gerne mit euch eruieren möchte.

Es handelt sich um mehr als nur eine Forderung. Es ist ein aktives Angebot für eine engere Teilnahme an Sozial-, Umwelt- und Wirtschaftsfragen. Stelle dir bitte die folgenden Fragen und komme zur Diskussionsrunde mit deinen vielfältigen Ideen und Forderungen, wie zum Beispiel:

  • Was bedeutet für dich Verantwortungsselbstbewusstsein?
  • Wie stellst du dir eine partizipative Gesellschaft vor?
  • Welche konkrete Forderung hast du an die Politik?

Jetzt schon freue ich mich über deine aktive Teilnahme!


Die Parallelen AFD & NSDAP. Wollen wir das?

Zeitraum: bis 24. September 2017
Flugblatt lokal in Köln verteilt

Mehr denn je herrschen weltweit Ressentiments, die überhaupt nichts mehr mit reinem Nationalismus bzw. Patriotismus zu tun haben, sondern sind eindeutig von Rassismus und Hass geprägt. Wie konnte es so weit kommen, dass Menschen mit einer anderen Hautfarbe, aus einer anderen Kultur und mit einer anderen Lebensgeschichte wieder als Sündenböcke aller globalen Krankheiten gemacht werden? Warum ist Protektionismus erneut Salonfähig? Was hätte man tun müssen, um das Gespenst zu lassen, dar wo er vor siebzig Jahren begraben wurde?

Wie fast immer suchen sich stärkere Völker einen Sündenbock bei den Schwächeren aus. Das trifft fast auf allen Völkern zu, weil kaum ein Volk vom Neid befreit ist. Wer nehmen will, soll auch Etwas geben. Aber, wenn man kaum noch Etwas zu geben hat, muss man sich für das Nehmen nicht schämen. Glauben, dass aus anderen Kulturen stammenden Völkern uns hierzulande alles nehmen wollen, ist eine Binsenweisheit. In westlichen Gesellschaften neigt sich die Geschichte zu wiederholen. Einerseits die gewollte Ignoranz der Politik hat für ein tiefes Isolationismus weltweit gesorgt und andererseits die Bürger/innen haben sich von ihrer Bürgerbeteiligungspflicht fast vollständig verabschiedet. Im Laufe der letzten 30 Jahren wurden die Themen über Politik so der Maße komplex aufgebaut, um die Bürger/innen zu tauschen. Was ist heute noch an die globale Politik sozial? Vor der Wahl schöne und hoffnungsvolle Versprechungen und nach der Wahl einen desillusionierten Hohlraum. Und genau in diesem Raum befinden sich die Fadenzieher des Protektionismus, des Individualismus, des Narzissmus und des Faschismus.

Das Gespenst ist noch zu stoppen, indem wir uns für eine partizipative Demokratie einsetzen, wo alle, egal ob besser oder weniger gut gestellt, einen vernünftigen Platz in unserer Gesellschaft bekommen. Wir müssen uns mehr selbst fördern, um auf dem Fremde zu zugehen. Wiederum soll das auch von dem Fremde gefordert werden. Nur dann können wir von einer Demokratie reden. Die Grenze zwischen uns und das Fremde ist abzubauen, wenn wir uns gegen Ideologien stark machen, die unsere inneren Werte bedrohen.

Welche Mittel stehen uns zur Verfügung, um uns gegen die extrem rechten Ideologien stark zu machen? Alle Bürger/innen die zur Wahl gehen wollen, sollten sich mit dem Programm der Parteien auseinandersetzen und dieses hinterfragen. Ist das Programm mit der Menschenwürde zu vereinbaren oder nicht? Falls dieses mit einer Förderung des Zusammenlebens nicht übereinstimmt, dann diese Partei voll und ganz ignorieren und die Bürger/innen, die noch an dieser Partei glauben, über die Unstimmigkeiten aufklären.

Die Parteiprogramme (PDF) zu AfD und NSDAP bitte herunterladen und dich mit diesen Programmen in Ruhe auseinandersetzen.

In einem nächsten Blogbeitrag „Die Parteiprogramme unter die Lupe“ wird eine detaillierte Studie über die sechs wichtigen Parteien aufgestellt, die am Sonntag, 14. Mai und Sonntag, 24. September zur Wahl stehen.


 

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