Die eingeredete Pandemie ist längst vorbei und der Grund weshalb wir ein Nürnberg 2.0 brauchen

Während der letzten drei Jahren sind die von der eingeredeten Pandemie verursachten physischen und psychischen Schäden nicht mehr zu leugnen. Mittels Botschaftswiederholungen wie zum Beispiel „Impfen hilft meinem Nächsten zu schützen“, „Impfen macht frei“ (genauso wie Arbeit damals frei machte) und „Bitte Abstand von 1,5 m halten“ wurden viele Seelen verletzt, indem sie kontinuierlich in einen Panikmodus versetzt wurden.

Hinzu kommen auch noch die moralischen Schäden, die bis heute bei vielen unter den Opfern geblieben sind. Insbesondere, ist die Spaltung der Gesellschaft (Familie, Beruf, Bekanntenkreis und Freunde) das Mittel der Wahl gewesen, um die Verweigerer der fast allen gesetzwidrigen Verordnungen an den Pranger zu stellen.

Mittels einer Forderung von Gruppierungen nach vernünftigen Aufklärungen bezüglich der Verhältnismäßigkeit der Corona-Maßnahmen, die zum Freiheitsentzug global sorgten, hat sich in vielen Gesellschaftsschichten und -bereichen eine Spaltung zwischen Befehlsbefolger und -verweigerer (zivil ungehorsam) stark bemerkbar gemacht (1).

Hiermit wird ein Feindbild kreiert. Ja, man könnte so sagen, dass eine Ähnlichkeit mit der Vergangenheit, nämlich die Zeit des Totalitarismus vor achtzig Jahren, festzustellen ist. Dieses Mal aber trifft dieser Zustand global auf und ist auf einem hohen Punkt angekommen. Das, was einige für nicht mehr möglich hielten, hat sich durch diese Spaltung nochmals wiederholt. Kosten, was es kostet, es wird einen Sündenbock kreiert und das hat leider sehr gut funktioniert.

Sowohl die Wirtschaft als auch die sozialen Beziehungen sind von den übertriebenen Maßnahmen getroffen, die sich bis heute mittels des Ukrainekriegs und der ernst zu nehmenden Warenbeschaffungskrise fortsetzen, sich sogar noch verschlimmert haben (2).
Schon Anfang 2021 standen viele Betroffenen der Corona-Maßnahmen das Wasser bis zum Hals.

Ärzte und Ärztinnen aus der Organisation IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs, Ärzte in sozialer Verantwortung e. V.) haben sich für eine Quantifizierung der psychischen Schäden (Toten in Deutschland nicht nur durch COVID-19) ausgesprochen. Im Coronajahr 2020 mussten laut Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) 40 % der Bundesbürger und -bürgerinnen erhebliche Einkommensverluste hinnehmen (3).

Die Frage nach einer psychischen Begleitung und Versorgung fehlt, denn die Wartezeit für die Betroffenen haben sich auf Monate eingependelt. Schon vor dieser Krise waren die psychischen Erkrankungen auf dem Vormarsch. Die typischen psychischen Erkrankungen sind depressive Symptomen, Angst- und Schlafstörungen, und vor allem die Tatsache, dass 16 % der Jugendlichen tagtäglich Suizidgedanken gehabt haben (4).

Wenn schon die 1991 ins Leben gerufene „Neue Gesellschaft für Psychologie“ bei ihrer Tagung vom 7. bis 9. Juli 2022 vom Verwalter der bisherigen Herberge „Neues Deutschland“ hinausgeworfen hat, weil die ehemalige Universität diese Gesellschaft nur noch gegen astronomische Mieten akzeptieren wollte, soll wohl die Frage nach dem „Warum“ gestellt werden. Willkommen in der Welt des sozialliberalen Totalitarismus!

Ja, der relativ lange Prozess der Zerstörung von Demokratie und Widerstand inklusive der Zerstörung von Denken und Menschlichkeit ist voll im Gang. Fakt ist, dass diese Zerstörung von den Weltbevölkerungen mitgetragen werden. Hinzu kommt noch die bisher ungekannte Gewalt, die während der Pseudopandemie auch auf intellektuellem Niveau durch eine Spaltung zwischen „Mitläufer“ und „Schwurbler“ verbreitet wurde (5). Wie nie zuvor wurden Widersprüche und Heuchelei im gesellschaftspolitischen Kosmos auf einen hohen Punkt gebracht. Die Perfidie, mit welcher die Inszenierung installiert werden konnte, hängt mit der perfekten Symbiose zwischen Elite, Politik und Medien zusammen.

Auch meine eigene Geschichte kommt in keinem Fall zu kurz, denn am Anfang der Pseudokrise war starke Wut und Unverständnis vorhanden. Wut, weil sich eine einfach zu manipulieren Mehrheit entwickelt hat, die das Narrativ mitmachte. Und Unverständnis, weil es für mich persönlich unvorstellbar war, dass diese Mehrheit das Hinterfragen beiseite gelassen hat. Dann ab Juni 2021 sank ich in eine moderat depressive Phase, die sich bis Anfang 2022 fortsetzte.

Dank mutiger „Querdenkerinnen“ und „Querdenker“ bin ich aus dieser Phase fast als Neugeborene herausgekommen. Innerhalb einer ziemlich kurzen Zeit habe ich diese wundervollen Menschen kennengelernt. Ja, ich habe so zu sagen eine „neue Welt“ in der alten Welt entdeckt, die mir zwar teilweise schon vor dieser Krise bekannt war, die ich aber bisher wegen eines fehlenden Bedarfs nicht naher aufgesucht hatte. Und das ist verdammt ein schönes Gefühl zu sehen, dass man nicht allein zivil ungehorsam ist, sondern, dass friedlicher Widerstand gegen Willkür und Machtmissbrauch nur kollektiv eingesetzt werden kann.

Deshalb stehen sowohl physisch als auch psychisch Authentizität und Transparenz bei mir ganz großgeschrieben. Und diese persönlichen Eigenschaften haben mir den Beweis geliefert, dass meine „alte Welt“ fast nur aus Heuchlern und Opportunisten bestand. Das hinterlässt einen sehr bitteren Geschmack, den ich niemals wieder loswerde. In einem Wort bereue ich diese Krise überhaupt nicht, denn ich habe aus ihr ein wichtiges Ding gelernt, und zwar, dass der Satz aus dem Gesellschaftsvertrag Jean-Jacques Rousseau „Die Mehrheit wird niemals die Oberhand über die Minderheit haben“ hiermit bestätigt wurde.

Obwohl diese Mehrheit auch aus Intellektuellen zusammengestellt ist, will ich bemerken, dass es einen großen Unterschied zwischen Gehirnträger und -nutzer gibt, und zwar dessen der Vernunft. Tatsächlich ist es mir jetzt bewiesen, dass die Gehirnmasse – und auch umgekehrt die Masse an Gehirnen – die Verteidigung des persönlichen Freiheitsrechts global noch nicht gewachsen ist.

Deshalb brauchen wir unbedingt eine Instanz, die sich mit der Brisanz dieser Schäden auseinandersetzt. Sonst laufen wir die Gefahr, dass die Initiatoren dieser unwürdigen Verordnungen niemals zur Rechenschaft gezogen werden. Aus diesem besonderen Anlass unterstütze bitte die Aktion Wir Fordern! Verzeihen kann nur, wer ein Signal der Gegenseite erhält. Ja, sogar wäre eine Verschärfung des Nürnberger Kodex wünschenswert (6).

Quellen:
(1) Psychiater Maaz: Durch Angst vor Corona wird das soziale Leben nachhaltig gestört https://www.youtube.com/watch?v=gV6VGhtfNVQ
(2) Warum der „Lockdown light“ nicht gut für die Psyche ist https://www.cash-online.de/a/warum-der-lockdown-light-nicht-gut-fuer-die-psyche-ist-552573/
(3) Psychosoziale Katastrophe https://www.heise.de/tp/features/Psychosoziale-Katastrophe-5004135.html
(4) Die stille Krise der Psyche: höchste Zeit, hinzusehen und für echte Verbesserungen zu sorgen https://awblog.at/die-stille-krise-der-psyche/#
(5) „Komplette Manipulation des Bewusstseins“ – Interview mit Vorsitzenden der „Neuen Gesellschaft für Psychologie“ https://tkp.at/2022/07/02/komplette-manipulation-des-bewusstseins-interview-mit-vorsitzenden-der-neuen-gesellschaft-fuer-psychologie/
(6) 75 Jahre Nürnberger Kodex: Ethisches Manifest darf nicht missbraucht werden https://www.bundesaerztekammer.de/presse/aktuelles/detail/75-jahre-nuernberger-kodex-ethisches-manifest-darf-nicht-missbraucht-werden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.