Einen Erfolg gegen Rechts

Die AfD Parteitage am 22. und 23. April in Köln haben auf dem Altmarkt und Heumarkt für eine sehr friedlich und lockere Widerstandsatmosphäre gesorgt. Schade für das Maritim Hotel. Es hat mit der AfD einen Handelsvertrag abgeschlossen und konnte aus gesetzlichen Gründen nicht mehr aus diesem Vertrag kommen. Wer sich auf Geschäfte mit Rechtsextremisten einlässt, muss mit Konsequenzen bei der Mehrheit der Kundschaft rechnen. Bis sich das Bild der Hotelkette von diesem Fauxpas erholt, kann es lang dauern.

Der Widerstandskarneval am Grüngürtel habe ich beiseite gelassen. Auf dem Heumarkt haben sich Politiker und Organisationen für eine effiziente Aufklärung eingesetzt und deutlich über die Gefahr von Populisten aufmerksam gemacht. Sogar die NRW Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat klar gesagt, dass mehr denn je ein starkes Zeichen für die Einhaltung der Demokratie in Europa gesetzt werden muss. Wir in NRW wollen keinen Platz für Populisten freimachen.

Um ca. 13 Uhr sind meiner Schätzung nach ganz bestimmt mehr als 10.000 Besucher/innen gekommen. Die Begleitung der Veranstaltung durch 4.000 Polizisten war etwa überdimensioniert, aber man weißt nie, wozu das gut ist. Auch die Warnung für die Händler besser das Ladengeschäft zu schließen, erweist sich als reine Panikmache. Aber auf dieser Weise hat das Personal zum Mindesten auch Mal die Möglichkeit an das politische Leben in Köln teilzuhaben. Bis auf ein Paar Scherben und eine sehr zu bedauernd kleine Auseinandersetzung zwischen einen Polizist und eine Demoteilnehmer ist alles sehr friedlich gelaufen.

Egal aus welcher Richtung die extreme Gewalt kommt, sie hat in Köln ganz einfach keinen Platz. Und das ist gut so, denn man kann alles friedlich lösen.

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